Archiv für den Monat: April 2021

Ziele

Klar – der Wunsch vom Ziel

Ziel

Klar – der Wunsch vom Ziel

Definieren Sie ihre Ziele unbedingt! Schreiben Sie ihre Ziele auf jeden Fall auf! Machen Sie sie messbar! Wo sehen Sie sich in 6 Wochen und wo in 5 Jahren? Setzen sie sich einen Termin für Ihre Ziele! Visualisieren Sie, entrümpelt Sie, klären Sie! Machen Sie dies und das und jenes, aber verzetteln Sie sich nicht! Vielleicht nochmal ein bisschen Zeitmanagement? Äh. Moment!!! Jetzt mal ehrlich: Soll mich das entspannen? Soll dieses permanente Ziele-Stecken, Ziele-Suchen, Ziele-Verwerfen, Ziele-Erreichen mein Leben besser machen? „Klar“ haben wir alle Wünsche und Träume. Die sind schön und manchmal auch nicht ganz ernsthaft gemeint. Sie dürfen manchmal verrückt sein und einfach Träume bleiben. „Klar“ könnten wir trainieren, Unterricht nehmen, uns verbessern, perfektionieren. „Klar“ könnten wir uns jeden Tag sagen: „Wenn Du es wirklich willst, schaffst Du es auch!“

Ohne permanente Anstrengung gut leben können, wäre das nicht ein gutes Ziel? Ein Haus am Meer oder in den Bergen wäre schon großartig. Oder beides noch besser. Und Erfolg im Job? Bis zur Lebensmitte ist das oft auch richtig wichtig. Immer höher, immer weiter, so der Plan. Machen die anderen auch alle. Vermeintlich. Doch dann geschieht meist etwas, ein Verlust, eine Erkrankung, ein Abschied, eine Veränderung. Dann ändert sich der Blick. Der tägliche Kampf für die bessere Performance wirkt auf einmal zweifelhaft. Wäre es nicht viel wichtiger, sich für das Wohl anderer einzusetzen? Das wir gut zusammenleben können? Die Wälder schützen, mal hinzuschauen, was wir essen und wie wir leben und was uns antreibt? Prioritäten dürfen sich verschieben. Ganz einfach. Wenn wir dann auf unsere „früheren Ichs“ schauen, möchten wir uns gern in den Armen nehmen und sagen: „Mach mal halblang, genieß doch einfach mal.“.

Wenn wir erkannt haben, dass wir einfach unser Ding machen wollen, ist es gar nicht mehr so wichtig Karriere zu machen. Sondern eher, nochmal mit den Kindern, bevor sie ausziehen abendliche Spielebattles oder Filmmarathons zu bestreiten. Oder sich den Eltern mehr zuzuwenden, die in den letzten Jahren ganz gut mit recht wenig Zuwendung auskamen. Nun braucht es mehr davon. Auf beiden Seiten. Und die klaren Ziele? Naja, die bekommen die Erlaubnis, eine Zeit lang unklar zu sein zu dürfen. Das ist schon in Ordnung. Ja. Warum eigentlich nicht.

Morgens

Den Morgen hab ich lieber

Morgens

Den Morgen hab ich lieber

Mit seiner Stille, mit seinem Leuchten. Wenn die Sonne kraftvoll aufgeht mit leichter Selbstverständlichkeit. 

Die Zeit vor dem „in Beschlag genommen“ sein. Das nur für und mit sich sein. Auf den Tag blicken der da ausgebreitet liegt. Noch ist nicht klar was er an Begegnungen, Nachrichten und Momenten mit sich bringt. Das hat etwas aufregendes und spannendes in dem Moment. Mit der Kaffeetasse in der Hand die erste Wärme der Sonne auf der Haut spüren und die einen Moment so bleiben. Warm. Still. vertrauensvoll.