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Pacing – Schritte machen

Meine rechter rechter Platz ist leer, ich wünsche mir …

In aktuellen Managementempfehlungen wird empfohlen, gut darauf zu achten, mit welchen Personen wir uns umgeben. Denn wir sind wohl die Summe aus ihnen, weil wir uns ihnen angleichen. Das berühmte „Abfärben“ (meist schlechter Eigenschaften), von dem unsere Großeltern oft sprachen, wenn wir neue Freunde hatten und so manche Verhaltensweise auf uns überging. Spiegelneuronen sagen die Wissenschaftler.

Bei manchem Menschen, die uns umgeben, spüren wir im Zusammensein oder nach Begegnungen, dass wir uns besser fühlen. Dass wir motivierter und fröhlicher sind, neue Idee bekommen. Aber es kann auch sein, dass uns manche Wesen mit ihren Problemen oder Sorgen herunterziehen. Wir schwingen mit, ob wir wollen oder nicht. Zumindest in gewissem Umfang. Sich ausschließlich mit erfolgreichen Menschen zu umgeben, um davon zu profitieren ist aber zu kurz gedacht. Nicht jeder kennt ausschließlich erfolgreiche, super Leute, denen alles gelingt und die dabei auch noch stets gut aussehen. Unwahrscheinlich und vermutlich auch unauthentisch. Meistens sind wir umgeben von einer Mischung aus dem, was Mensch zu bieten hat. Und das wir auch sind. Eine Gemengelage aus Stimmungen und Lebensphasen. Die Verschiedenheiten zu erkennen und zu respektieren und sich das Gute am Miteinander bewusst zu machen, kann zu tiefen Freundschaften führen. (Und das ist nicht das eigentliche Ziel?). Und wenn wir merken, dass uns irgendetwas grad nicht gut tut, können wir das ganz bewusst durchbrechen und uns anders zu entscheiden. Müssen ja nicht mitgehen ins Kino, zur Party oder zum Kaffeeklatsch. Echte Freundschaft schafft das., da sie mehr ist als das. Sie akzeptiert das Nein. Sie akzeptiert den Abstand. Und vor allem ist sie füreinander da, auch in schlechten Zeiten. Da können wir uns gegenseitig aus mancher Tristesse helfen. Durch das weitergehen des anderer. Es ist wie eine unsichtbare Hand, die ausgestreckt ist und uns auffordert: „Hey komm mit, wir gehen weiter.“

Es gibt immer viele Möglichkeiten und es gibt immer auch brauchbare Alternativen. Sich dessen bewusst zu werden und es auch anderen vorzuleben, ist schon die halbe Miete. Auch zur allgemeinen Entspannung.

Sich selbst Gutes tun!

Wenn wir mutlos sind und müde, kraftlos, traurig oder frustriert, können wir uns entweder darin baden, bis es nicht mehr auszuhalten ist. Oder wir entscheiden uns, dass es gerade so ist wie es ist. Wenn wir nichts ändern können, hilft es manchmal, wenn wir uns etwas gutes tun. Und wenn es nur eine Auszeit ist in Form eines kurzen Spaziergangs zu einem Lieblingsort. Oder einem Kaffee mit Sahnekuchen im Café.

Wir entscheiden immer selbst, ob wir uns weiter hängen lassen oder weiter gehen. Und letztlich, wie wir weitergehen. Ob aufgerichtet und mit Haltung oder hängend und schlurfend. Ersteres hilft, sich auch innerlich aufzurichten. Den Blick zu heben. Sich der Welt – wie auch immer sie sein mag – zuzuwenden.

About Cintoa

Sanftmutige Wegbegleiterin, Abenteuerin, WanderWoman, Bergfreundin
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